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~Does it work?!~

Hey mein so ziemlich imaginäres Tagebuch. (ich und Fachausdrücke)

Eigentlich war mein Tag nicht schlecht - aber dann bin ich aufgestanden.  Naja... heute begann mein Praktikum in der Arztpraxis meiner Großtante. Auf dem Hinweg hatte ich ein leichtes Kribbeln, mein Frühstück und meine Hausschuhe im Gepäck. Kaumdort angekommen, schicken mich die "Arzthelferinnen" oder wie auch immer man diesen Beruf da bezeichnet, schon wieder nach draußen. Ich sollte nochmal bei meiner "tante" zu Hause vorbeischauen. Sie gab mir dann noch ne Tasse Tee zum Trinken und hat mich über die Schweigepflicht und weiteres informiert. Meine Arbeitskleidung besteht aus meinen normalen Jeans und einem weißen T-Shirt mit einer lachenden Erdbeere drauf. Aber es ist bequem und ich fühle michdort auch richtig wohl. Es macht Spaß Erfahrungen zu sammeln und einen so nahen Kontakt zu Menschen zu haben. Da es eine Kinderarztpraxis ist, seh ich täglich wunderschöne Babys und Kleinkinder. Es macht mir riesigen Spaß mit ihnen zuspielen. Auch wenn ich eigentlich die meiste Zeit andere Sachen erledigen muss. Wie zum Beispiel Akten raussuchen und sortieren, Rezepte von A nach B und wieder nach A bringen, diese Impftabletts zurrecht machen, Dokumente kopieren und die Behandlungsliegen abwischen und reinigen. Dann durfte ich heute noch einen Pazienten aufrufen und am Ende noch eine halbe Stunde mit E. spielen. Das war voll cool. Wir haben gekocht und dann das "kranke Kätzchen" gefüttert und gepflegt. Dann kam ein hungriger Wolf und wollte natürlich auch noch etwas zu fressen. Der bekam dann von E. einen großen Topf Nudeln und Reis verpasst. *lach* Ich glaube, besser hätte ich es gar nicht treffen können. Wahrscheinlich brauche ich wirklich sozialen Kontakt. Und es gibt keinen besseren, als mit Kindern. Diese ehrlichen Augen, diese Verträumtheit. Sie freuen sich über jede Kleinigkeit. Selbst, wenn man einfach ein Kuscheltier sprechen lässt. Naja um halb drei konnte ich dann heim. Ich bin dann noch in die Schule gelaufen, um einer Freundin Desinfiktionsmittel für ihre neuen Ohrlöcher zu geben. Zu Hause wars nich so toll. Dauerstress mit Mama mal wieder. Wie jeden Tag... N. kam dann noch hoch und wir haben ein bisschen zusammen gequatscht und sie hat dann noch ein bisschen Quarkkuchen gefuttert. *lach* Abends musste ich dann noch zu Lidl laufen und einkaufen. Ich habe wutentbrand meinen MP3-Player geschnappt und "nothing else matters" gehört. Dabei bin ich ganz langsam gelaufen und hab die kalte Herbstluft tief eingeatmet. Rückwärts traf ich dann och ne Freundin mit ihrem Hund und wir haben noch ein bisschen gequasselt. Dann hab ich mich auf eine Bank gesetzt und einfach nur nachgedacht. Eine dreiviertel Stunde, nachdem ich losgelaufen bin, war ich dann auch wieder zu Hause. Es ging mir bedeutend besser und ich fühlte nicht mehr diese Leere in mir.

Ob sich das Verhältnis zwischen mir und meiner Mutter je wieder bessert? Es tut mir echt weh.

16.10.06 22:59
 


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